| Tuesday, 04 May 2010 16:20 |
Nasse KnipserAudioboo zum Beitrag:
Teil 1
Teil 2
Es gibt, so glaube ich, wohl nur zwei Gruppen an Leuten die sich bei Regenwetter nach draussen wagen. Die Hündeler und die Fotografen. Die Hündeler tun es teilweise weil sie einfach müssen. Die Fotografen weil sie es wollen! Warum nur kann man sich so etwas antun? Ganz einfach. Bei bewölktem, regnerischem Wetter beginnen die Farben des Wald ganz fantastisch zu leuchten. Das Grün der Blätter wirkt satter und dadurch das kein direktes Sonnenlicht auch keine Kontraste erzeugt wirkt das Foto wunderbar weich. Der Regen fungiert sozusagen als Weichspüler für die Fotos.
Mit guter Kleidung und etwas Vorbereitung ist das Nass von oben auch nur halb so schlimm. Ein Stativ sollte dabei sein, da man mit längeren Belichtungszeiten rechnen muss. Zwei Mikrofasertücher sollten auch mit. Eines um die Kamera und die Linse abzudecken, wenn man nicht gerade fotografiert, und das andere, in der trockenen Tasche verstaute, um die Linse von den lästigen Regentropfen zu befreien. Wer mag kann sich auch ein Loch in einen Plastiksack schneiden und diesen an der Sonnenblende ankleben. Montiert man diese auf die Kamera, so fungiert der Sack als Regenschutz für diese. Durch die offenen Seite des Sackes kann man die Kamera bequem bedienen. In der Nachbearbeitung hebe ich gerne noch die gelben, orangen und roten, sowie ein wenig die grünen Farbtöne in der Sättigung an. So wirken die Farben des Waldes noch ein wenig knackiger.
Fazit: Das Fotografieren kann auch bei suboptimalem Wetter eine ganze Menge Spass machen. Die Fotos welche bei so einer Session entstehen lassen sich sogar durchaus sehen.
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